Verzögerte STEMI-Versorgung Nr. 285881 - Fall des Monats März 2026
Shownotes
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00:00:14: Herzlich willkommen zur treizehnten Folge unserer Serie der Fall des Monats aus CS Medical AT, einer neuen Episode unseres Podcasts in dem wir monatlich über reale Fälle aus dem klinischen Alltag sprechen.
00:00:28: Über Situationen die fehleranfällig sind und über Fehler aus denen man lernen kann.
00:00:34: Wir das sind der allgemeinen Mediziner Dr.
00:00:36: Otto Wechselberger.
00:00:41: Der Vorfall, der heute unser Thema ist, ereignete sich an einem ganz normalen Wochentag.
00:00:47: Ein achtensechzigjähriger Patient, der seit dreizehnunddreißig brennende Brustschmerzen mit Ausstrahlung in den linken Arm verspürte, kommt selbstständig gehend in die Erstversorgungsambulanz eines Krankenhauses und wird dort gegen siebzehnhunddreißig untersucht.
00:01:04: Ein EKG wird geschrieben und Blut abgenommen – sowohl das EKG wie auch der Laborwert zeigen typische Zeichen eines akuten Herzinfarktes.
00:01:15: Der Patient wird daraufhin mit der Diagnose Brustschmerz zu Fuß von der Erstversorgung in den Notfallambulanz weiter geschickt.
00:01:23: Dort wird der Patient ohne auf die Voruntersuchung und die dabei erhobenen Befunde einzugehen, triagir das heißt nach der Behandlungstränglichkeit um der Warteliste gereiht.
00:01:35: Die Dringlichkeit der Untersuchungen wird in einer fünfteiligen Skala mit drei als dringend eingestuft.
00:01:42: Das bedeutet eine zumutbare Wartezeit von dreißig Minuten.
00:01:48: Da der Notfallambulanz überlastet ist und viele Personen warten, wird diese Zeitvergabe nicht eingehalten und weit überschritten.
00:01:56: Erst um circa zwanzig oder dreißzig übernimmt die den Vorfallberichtende Ärzte den Patienten.
00:02:02: Dann geht es schnell!
00:02:03: Erkennende akuten Situationen Neuerliches EKG zur Bestätigung der Verdachtstdiagnose Hinterwandinfarkt, Kontaktaufnahme mit dem Kardialen Interventionsteam, Herzkatheter öffnen der verschlossenen Herzkranzertherie und Versorgung mit einem Stent.
00:02:20: Und alles verläuft problemlos und ohne Komplikationen.
00:02:25: Die weiterführenden Untersuchungen des Herzens zeigen weitgehend normale Befunde so dass die Patient rasch beschwerdefrei entlassen werden kann.
00:02:34: Auch hier haben wir einen Expertenkommentar erhalten.
00:02:37: Herr Dr.
00:02:37: Wechselberger, was redet uns der Experte?
00:02:41: Eine umfangreiche Analyse warum es bei der akuten Erkrankung an einem Herzinfarkt zu solchen Zeitverzögerungen kommen konnte liefert die berichtende Ärztin selbst.
00:02:54: Die Ursache lag demnach an einer Aneinanderreihung von Wannen.
00:03:00: Erstens die Weiterleitung mit der Symptome am Gabel Brustschmerz, obwohl sie mit EKG und Laborwert belegte Diagnose eines Herzinfarktes schon gestellt worden war.
00:03:12: Dies und die fehlende direkte Information der Notfallambulanz führten dazu dass dort eine neuerliche Triage durchgeführt wurde.
00:03:22: Die noch dazu in der Einschätzung falsch ausgefallen.
00:03:27: Mit Dringend hätte das Symptom Brustschmerz mit sehr dringend und damit mit einer maximalen Wartezeit von zehn Minuten bewertet werden müssen.
00:03:38: Das zudem der Laborwert, weil er in einer unüblichen Maßeinheit vorlag möglicherweise falsch eingeschätzt worden war und die zumutbare Wartezeit weit überschritten wurde, bestätigt nur noch das Kommunikations- und Organisationsversagen, dass diesen Versorgungsprozess begleitete.
00:04:01: Organisatorische und kommunikative Faktoren – auch der externe Kommentar als Ursache für den verzögenden Behandlungsbeginn trotz rascher Erstdiagnose des Herzinfarktes beschreibt Die Expertin.
00:04:15: der Experte der Gesundheit Österreicher SMBH verweist ebenfalls auf den Fehler jemanden, bei klarer Verdachtstiagnose herzinfarkt mit der allgemeinen Beschreibung Brustschmerz an die zentrale Notaufnahme weiterzuschicken ohne direkten Kontakt aufzunehmen und damit den Triageprozess abzukürzen und die Behandlung zu beschleunigen.
00:04:38: Um solche Systemische Schwachstellen zu identifizieren und Abläufe zu verbessern, werden gemeinsame strukturierte Nachbesprechungen des Ereignisses zwischen Erstversorgungseinheit und Notaufnahme empfohlen.
00:04:54: Auch der Umgang mit diagnostischen Vorbefund die hohe Dringlichkeit signalisieren sowie Schulungen zur Interpretation klinischer Vorbefunde im Triageprozess müssen bei der Optimierung des Abklärungsprozesses berücksichtigt werden.
00:05:10: Dazu sollte Zeit für einen kurzen strukturierten Lagerüberblick eingeplant werden, da gerade bei starken Patienten aufkommen im Sinne eines Team-Timeout hilft kritische Befunde frühzeitig zu identifizieren und Priorisierungen im Team zu
00:05:30: besprechen.".
00:05:32: Sehr geehrte Hörerinnen und Hörern!
00:05:34: Den Originalbericht können Sie unter csmedical.t Fall Nr.
00:05:38: two acht fünf, acht acht eins jederzeit nachlesen und gerne auch kommentieren.
00:05:44: Wir bedanken uns fürs Zuhören und berichten sie noch heute unter cs medical.te Denn jeder Fehler zählt!
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